Solarenergie-Förderverein an der AFS

Die Sonne schickt uns keine Rechnung – im Gegenteil, sie ermöglicht uns Rechnungen zu bezahlen. Rechnungen, die sonst aus dem Etat der Schule nicht bezahlbar wären.

2007 gründete eine Gruppe Lehrerinnen und Lehrer der AFS einen gemeinnützigen Verein: Ziel war es, die Solarenergie im Besonderen, den Umweltschutzgedanken im Allgemeinen zu fördern. Die jüngsten Zahlen zur globalen Klimaerwärmung (und ihren Folgen) zeigen, wie berechtigt, wie nötig diese Förderung ist.

Der Verein betreibt inzwischen drei Photovoltaik-Anlagen. Die erste Produktionsstätte ging 2007 auf dem Dach der KiTa Bülowstraße in Betrieb, 2009 und 2010 folgten die Anlagen 2 und 3 auf dem Dach der AFS. Die Anlagen zusammen kosteten ca. 330.000 €. Finanziert wurde die Summe vollständg durch Darlehen, die durch die Einspeisegewinne zurückgezahlt werden.

Die Darlehen für die Anlage 1 sind inzwischen vollständig zurückgezahlt, d.h., diese Anlage fährt bereits Reingewinn ein.

Pro Jahr produzieren die Anlagen ca. 90.000 kW/h an Strom; das entspricht etwa dem zwei- bis dreifachen Jahresverbrauch der AFS. Zugleich wird COvermieden: Bisher ca. 450 t.

Der Verein ist gemeinnützig: Er muss seine  Gewinne für die genannten Vereinszwecke benutzen. Deshalb können die Vereinsmitglieder Anträge stellen, die der Förderung des Vereinszwecks im Schulbetrieb entsprechen beispielsweise die Kostenübernahme für eine Solarpumpe im Schulgarten, Umwelttickets auf Exkursionen, Kosten naturkundlicher Unterrichtsprojekte usw. Inzwischen hat der Verein Projekte mit gut 11.000,– € (bis Ende 2016) gefördert.

Neueste Finanzierungsbeteiligung: Errichtung von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der Partnerschulen.

Umweltpreis des SFV AFS e.V.

Im März 2017 hat der Verein für die jährlichen Abschlussklassen einen mit je 300,–€ dotierten Umweltpreis ausgelobt, den  als Anerkennung Schüler, die nachhaltig sich im Umweltschutz engagieren, erhalten sollen.

Der Solarenergieförderverein der Anne-Frank-Schule e.V. ist präsent in der Steuerungsgruppe „Fairtradestadt Gütersloh“ und Mitglied im Verein „fairleben e.V., weil hier Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit Thema sind.

Für die Zukunft wünscht sich der Verein viele weitere Aktive und eine noch größere Verbreitung des Umweltbewusstseins.

Mehr unter: www.sfv-afs.de

mit dem link zur Produktionszahlenseite

http://ewenso.solarlog-web.de/2320.html

Ludger Klein-Ridder, Vorsitzender

lukret@gmx.de