Eurovisions – Unsere Werte verbinden uns

Das Land NRW ruft jedes Jahr im Rahmen des Foto- und Kurzfilmwettbewerbs „EuroVisions“ alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II dazu auf, sich mit multimedialen Beiträgen zum Thema Europa am Wettbewerb zu beteiligen.

Welche Werte verkörpert eigentlich die EU. Identifiziert ihr euch als Angehörige der EU auch mit der europäischen Wertegemeinschaft?

Als Antwort auf diese Fragen hat der Oxford-Kurs des Jahrgangs 10 das hier abgebildete Foto gestaltet und folgenden Kommentar dazu geschrieben:

Wir haben uns dazu entschieden, als Hintergrund unseres Bildes die Europaflagge zu nehmen, die unsere europäische Gemeinschaft symbolisiert. Auf die 12 Sterne haben wir Werte, die uns wichtig sind, in verschiedenen Sprachen aufgeschrieben.

Wir wollen damit zeigen, dass uns die Vielfalt Europas wichtig ist und dass diese uns auf keinen Fall trennt, sondern uns bereichert und verbindet. Für uns als bilinguale Gruppe an unserer Schule ist Mehrsprachigkeit von besonderer Bedeutung.

Wir stehen zu einer europäischen Gemeinschaft, die gemeinsame Werte hat und zugleich Vielfalt und Mehrsprachigkeit schätzt und unterstützt. Unsere Hände zeigen, dass wir diese europäischen Werte unterstützen und für sie einstehen.

Kooperation IHK – Schule – Wirtschaft zwischen Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh und der Teckentrup GmbH & Co. KG aus Verl

Kooperation IHK – Schule – Wirtschaft zwischen Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh und der Teckentrup GmbH & Co. KG aus Verl

Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) unterzeichneten heute (18. Dezember 2017) die Anne-Frank-Gesamtschule Gütersloh und der Tore- und Türenhersteller Teckentrup GmbH & Co. KG aus Verl eine Vereinbarung zur „Kooperation IHK – Schule – Wirtschaft“. Es ist die 207. von der IHK vermittelte oder direkt unterstützte Kooperation im IHK-Bezirk.

Schulleiter Jörg Witteborg begrüßte in der Mediothek der Schule Jörg Hesse, Personalchef des neuen Kooperationspartners und Simon Tiemann, Ausbildungsleiter der Firma Teckentrup GmbH & Co. KG sowie Swen Binner, den IHK-Geschäftsführer Berufliche Bildung und Bodo Venker, Projektleiter Kooperation IHK-Schule-Wirtschaft. Aus der Schule waren zahlreiche Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler anwesend, die u.a. auch für die musikalische Begleitung und kulinarische Versorgung sorgten.

Swen Binner stellte während der Feierstunde in der Gesamtschule anlässlich der Unterzeichnung das Ziel vor: „Mit unserem Kooperationsprojekt IHK – Schule – Wirtschaft möchten wir Lehrerinnen und Lehrer darin unterstützen, den Unterricht noch praxisnäher zu gestalten und der Schülerschaft praktische Einblicke in die Berufswelt geben. Zudem wollen wir unseren Mitgliedsbetrieben dabei helfen, sich mit dem System Schule und deren Kultur vertrauter zu machen.“ Wegen des demographischen Wandels gebe es einen steigenden

Bedarf der Wirtschaft an Auszubildenden, deshalb sei das Projekt wichtig. Ziel sei es, allen allgemein bildenden Schulen in Ostwestfalen einen Kooperationspartner zu vermitteln.

„Aus ersten sehr guten Kontakten mit Schulleitung und Lehrerschaft der Anne-Frank-Gesamtschule wurde deutlich, dass sich Schule verändert“, sagte Jörg Hesse, Personalleiter bei Teckentrup. Da sich das Unternehmen auch auf einem Weg befindet, sich auf zukünftige Herausforderungen noch konsequenter auszurichten, ergäben sich vielerlei Anknüpfungspunkte für beide Partner, und zwar weit über das gewohnte Maß hinaus. „Bildung, Lernkultur und den Umgang mit Veränderungen müssen wir auf beiden Seiten anders denken und machen. Da sehe ich eine spannende Vernetzung im Austausch der Verantwortlichen und im Angebot für nachwachsende Generationen“, erläuterte der Personalleiter.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Firma Teckentrup ein kompetentes Gegenüber gefunden haben, mit dem wir einerseits unserer Schülerschaft im Prozess der Berufswahlorientierung praxisnahe Anregungen geben können und andererseits anwendungsorientiert fachliche Zusammenhänge in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, also den Mint-Fächern, gestalten können“, unterstrich Jörg Witteborg, Schulleiter der Anne-Frank-Gesamtschule. Bereits im Vorfeld dieser Kooperationsvereinbarung sei deutlich geworden, dass beide Partner eine Reihe von Übereinstimmungen interner Leitziele hätten. „Die bisher geführten Gespräche mit dem Unternehmen Teckentrup zeigen, dass die Anne-Frank-Schule hier einen Kooperationspartner gefunden hat, der auch in diesem Bereich für die interne Weiterentwicklung der Schule in Zukunft wichtig sein wird. Wichtige Impulse auf dem Weg zur Veränderung der Schule, die wir mit der Zukunftswerkstatt ‚AFS – 2020‘ einleiten, werden durch diese Kooperation ausgelöst.“

 

Die Bilder zeigen von links nach rechts

Swen Binner, IHK Geschäftsführer Berufliche Bildung, Jörg Witteborg, Schulleiter Anne-Frank-Schule und Jörg Hesse, Personalleiter der Firma Teckentrup aus Verl

Young Voices: Chorprobe im Teutoburger Wald

Young Voices: Chorprobe im Teutoburger Wald

Wir durften schon mal zuhören und zusehen…

Anfang Dezember verbrachte der Schulchor „Young Voices“ der Anne-Frank-Schule zwei Tage im Haus Ascheloh in Halle, um das musikalische Programm für das diesjährige Weihnachtskonzert (20.12.17, 19.00 Uhr, Forum der AFS) einzustudieren. Während der Probenphase konnten sich die jungen Nachwuchssängerinnen und -sänger der Jahrgänge 5 bis 8 in der gemütlichen Atmosphäre der Jugendherberge intensiv der musikalischen Arbeit widmen und zugleich als Gemeinschaft weiter zusammenwachsen. Neben den musikalischen Aktivitäten blieb genügend Zeit für Spiele und gemeinsame Unternehmungen wie eine Wanderung, bei der die Schülerinnen und Schüler die nebelbedeckten Hänge des Teutoburger Waldes erkundeten.

Let’s go to the theatre

Let’s go to the theatre

Theaterbesuch der Oxfordgruppen

Wie schon in den vergangenen Jahren besuchten die Oxfordkurse der Jahrgänge 7 bis 10 ein englisches Theaterstück im nahe gelegenen Theater unserer Stadt. Dieses Jahr erlebten sie das Stück „Our House“, eine Koproduktion des HELIOS Theaters (Hamm) mit dem Ishyo Arts Centre aus Kigali (Ruanda).

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Von Sevilla nach Gütersloh

Von Sevilla nach Gütersloh

Ein Lehrer aus Spanien schildert seine Eindrücke über die AFS

 

Güterswas???, fragte ich verzweifelt am Telefon, als ich das Ziel meines Hospitationsprogramms erfuhr. Die Dame vom Pädagogischen Austauschdienst wiederholte den Ort mit langen Pausen, als verstünde ich kein Deutsch. „Gütersloh“ schrieb ich auf einen Zettel.

Diesmal gab es keinen Zweifel. Ich machte mich rasch an die Arbeit und suchte im Internet nach Informationen: Aha, ich wusste jetzt, dass sie mich dahin schicken, wo kein vernünftiger Mensch hin will – nicht weit von dem Ort entfernt, an dem die Varusschlacht stattfand und die Römer von den Germanen niedergeschlagen wurden… Kein Wunder, dort regnet es bestimmt den ganzen Tag und es ist immer saukalt.

Aber ich musste mich ja entscheiden – entweder ja oder nein, alles oder nichts, Gütersloh oder Sevilla. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte das Gefühl, dass ich in Gütersloh Spaß haben würde, dass ich hier viel lernen würde und dass die LehrerInnen und SchülerInnen an der Anne-Frank-Schule nette, unkomplizierte Leute sein könnten, und entschied mich nach kurzer Überlegung, am Hospitationsprogramm der Anne-Frank-Schule in Gütersloh teilzunehmen.

Ob ich das bereut habe? Auf keinen Fall, denn als Hospitant an der Anne-Frank-Schule bekam ich in den drei Wochen, die ich an dieser netten Schule im November 2017 verbracht habe, viele neue Eindrücke.

„Miteinander lernen“ lautet das Motto im Webportal dieser Schule. Und das stimmt. Eine friedliche Atmosphäre von Zusammenarbeit herrscht in jeder Stunde, sei es Englisch, Deutsch, Spanisch oder Mathe. Schüler lernen vom Anfang an, wie man miteinander und voneinander lernt, denn Respekt wird in dieser Schule groß geschrieben.

„Füreinander stehen“ liest man weiter in dem Spruch der Anne-Frank-Schule und das ist wiederum etwas, das ich in diesen 21 Tagen erleben durfte: Ich habe nur freundliche Unterstützung von allen Lehrern bekommen – von der Sekundar- stufe I bis hin zu der Oberstufe. Außerdem habe ich viele hilfreiche und interessante Gespräche führen können. An dieser Schule steht man wirklich füreinander ein!

Zum Schluss liest man noch „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ und das ist der Punkt, den ich am wichtigsten finde, denn, was ist eine Schule anderes als ein Treffpunkt für Lehrer und Lehrerinnen, die versuchen, den Schülern und Schülerinnen dabei zu helfen, sich eine bessere Zukunft zu bauen? Und das wird an dieser Schule gelebt, sei es durch die Berufsorientierung, die Mintprojekte, das Altenprojekt oder viele andere Inhalte.

Darum wünsche ich euch viel Glück für die  Zukunft. Und jetzt mal auf Spanisch: „¡Suerte para el futuro!“.

 

Daniel Orozco Coronil

Deutschlehrer am Instituto San Isidoro (Sevilla)